Mit Münzen gefülltes Glas vor einem mit Photovoltaikmodulen bestückten Dach eines Privathaushalts

Lohnt sich Photovoltaik für Privathaushalte?

Die Energiewende begegnet uns nahezu täglich in den Nachrichten. Mit dem Ausstieg aus Kohle- und Atomstrom gewinnen erneuerbare Energien in Deutschland eine immer größere Bedeutung für unsere Energieversorgung. Photovoltaik leistet dazu einen wesentlichen Beitrag und ermöglicht es Privathaushalten Energiekosten zu sparen.

Welche Einsparungen sind mit Photovoltaik möglich?

In Deutschland liegt der Strompreis 2021 bei durchschnittlich 30 Cent/kWh und die Tendenz zeigt weiter nach oben. Über das nächste Jahrzehnt müssen Sie mit jährlichen Steigerungsraten von ungefähr 3 Prozent rechnen.

Strom aus der Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach ist im Vergleich deutlich günstiger. Anlagen ohne Speicher können bereits bis zu 30 Prozent Ihres Gesamtverbrauchs decken und mit Speicher erreichen Sie sogar bis zu 70 Prozent Eigenverbrauch. Mit Lösungen wie beispielsweise Heizstäben für den Warmwasserspeicher können Sie diesen Anteil noch weiter steigern.

Die EEG-Umlage entfällt beim selbst erzeugten Sonnenstrom mit den privat üblichen Anlagengrößen bis 30 kW übrigens komplett und über die 2021 eingeführte CO2-Steuer müssen Sie sich auch keine Gedanken machen.

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Welche Dächer sind für Photovoltaikanlagen geeignet?

Photovoltaik macht nur bei Süd-Ausrichtung Ihres Dachs Sinn? Falsch! Auch bei Ost-West- und unter Umständen sogar Nord-Ausrichtung kann sich eine Photovoltaikanlage lohnen!

Süd-Ausrichtung

Mittags, wenn die Sonne im Süden steht, ist die Sonneneinstrahlung am stärksten. Zu dieser Tageszeit erzeugen Photovoltaikmodule am meisten Energie. Südlich ausgerichtete Dächer sind deshalb die ertragreichsten für Photovoltaikanlagen.

Ost-West-Ausrichtung

Gerade für den Eigenverbrauch bzw. die Eigenverbrauchsquote ist eine Ausrichtung Ihres Dachs nach Osten und Westen vorteilhaft. Sie profitieren von morgens bis abends von der Sonneneinstrahlung und erzeugen so über den ganzen Tag verteilt Strom. Eine flachere Dachneigung für die Module wäre dafür ideal.

Nord-Ausrichtung

Inzwischen haben die meisten Photovoltaikmodule ein sehr gutes Schwachlichtverhalten. Unter bestimmten Voraussetzungen sind so auch bei Nord-Ausrichtung des Dachs rentable Photovoltaikanlagen möglich.

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Sonne über einem mit Schindeln bedeckten Dach als Symbolbild für Dachausrichtung

Welche Förderungen gibt es für Photovoltaik?

Die Fördermöglichkeiten für Photovoltaik sind vielfältig.

Einspeisevergütung

Photovoltaikstrom, den Sie nicht selbst verbrauchen, können Sie in das öffentliche Stromnetz einspeisen. Wenn Sie Ihre PV-Anlage anmelden, erhalten Sie dafür nach dem Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) für 20 Jahre eine Einspeisevergütung in staatlich garantierter Höhe. Die Laufzeit beginnt offiziell mit Beginn des folgenden Kalenderjahres – die Monate ab der Inbetriebnahme bekommen Sie obendrauf. Wie hoch die Vergütung pro Kilowattstunde (kWh) ausfällt, ist vom Zeitpunkt der Fertigstellung abhängig. Generell gilt: Je früher, desto höher der Vergütungssatz.

Aktuelle Zahlen zur Einspeisevergütung erfahren Sie direkt von uns oder bei der Bundesnetzagentur.

Förderung durch KfW Bank

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert mit günstigen Krediten Investitionen in neue Photovoltaikanlagen und ihre Zusatzkomponenten. Batteriespeicher werden beispielsweise beim Neubau einer PV-Anlage mitgefördert. Private Ladestation für Elektroautos sind ebenso förderfähig.

Die Nachrüstung von Batteriespeichern in bestehende Anlagen fördert die KfW leider nicht.

Förderung in Bayern

Auch die Bundesländer unterstützten Investitionen in Photovoltaik mit eigenen Programmen. Der Freistaat Bayern fördert PV-Speicher und Elektroauto-Ladestationen mit seinem 10.000-Häuser-Programm.

Achtung: Eine Doppelförderung durch die KfW und regionale Förderprogramme ist nicht möglich.

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Christian Wendl, Vertrieb Photovoltaik bei Rädlinger energy

Vertrieb Photovoltaik

Christian Wendl

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